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Für die Besichtigung des Museums ist auch im Sommer warme Kleidung erforderlich.     Die Bunkertemperatur beträgt ca 10° C.

Geschichte des Westwallmuseums Bad Bergzabern

Bis zum Jahr 1940 gab es verschiedene Bunkertypen für kleine und mittlere Artilleriegeschütze. Mit  Kriegsbeginn zeigte sich, dass ein Einheitsgeschützschartenstand für alle Geschütze gebaut werden musste, um die verschiedenen Artilleriegeschütze stationär einsetzen zu können. Man plante und baute einen neuen Bunkertyp, den Regelbau 516, der dies erfüllte. Von den insgesamt 24 errichteten Regelbauten 516 waren alleine im Bereich Bad Bergzabern 16 in 4 Batterieen gebaut. Drei Batterien wurden nach dem Krieg gesprengt und anschließend übererdet. Bei der "Batterie Schwüllenhöhe" wurde davon abgesehen, da die französische Armee diese Batterie als Munitionslager nutzte.

Nach Abzug der franz. Truppen und Räumung der Kaserne in Bad Bergzabern, standen die Bunker zunächst leer und wurden nur noch teilweise vom deutschen Kampfmittelräumdienst als Zwischenlager genutzt. 1996 wurde der 4. Bunker gesprengt und abgetragen.

Die Stadt Bad Bergzabern übernahm die Bunkeranlage und liess sie mit Beteiligung der "Interfest e.V." unter Denkmalschutz stellen. Herr Adam Heumüller und die Familie Helga und Hans Fuchsgruber begannen mit dem Herrichten der Bunker und dem Ausbau der Bunker 1 + 2 zu einem Museum. Dies wurde 1998 eröffnet und bis zum April 2008 von der Fam Fuchsgruber mit viel Engagement betrieben.

Seit dem 01. April 2008 habe ich das Museum übernommen, um die Geschichte des Westwalls und vor allen Dingen des Otterbachabschnitts zwischen Oberotterbach und Schaidt näher zu erklären und aufzuarbeiten. Dabei wird der militärische Teil genauso betrachtet wie die Zivilbevölkerung.

Ausstellungsthemen

Beginnend mit der Unterzeichnung des Versailler Vertrages wird die Entwicklung des Festungsbaus in Europa, der Festungsbau in Deutschland vor dem Westwallbau und dann der eigentliche Westwallbau erklärt. Nach den allgemeinen Westwallbaudaten, wird an Hand von Kartenmaterial und Bildern der Bau des Otterbachabschnitts erläutert. In einem weiteren Raum wird das Leben der Zivilbevölkerung während der Kriegszeit und das Ende des Krieges erklärt. Das Ende bildet eine Ausstellung über den Einsatz von Festungsfreunden und vor allen Dingen der Naturschutzverbände den Abriss zu stoppen und der Natur die wichtigen Lebensräume zurück zu geben. Anschließend kann man eine Sammlung von Festungsbauteilen, sowie einige Gegenstände aus dem Militärleben und dem Zivilleben der Bevölkerung besichtigen.

Der zweite Bunker ist als Originalbunker laut Regelbauplan ausgestattet.

Eine Kurzinfo über das Museum steht zum Download unter Infomaterial zur Verfügung.




 
     
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